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  • AutorenbildLena Knödler

What’s hot in … Social Media? – Die Trends im Social Media Marketing 2024

Neues Jahr, neue Möglichkeiten: Wir begeben uns auf die Spur der neuen Marketing-Trends des Jahres 2024 und schauen uns im ersten Teil unserer Blog-Serie an, was sich im Social Media Marketing tut.



Heute Trend, morgen Mainstream: Die schnelllebige Welt des Marketings ist ständig im Wandel. Was gerade eben noch als Megatrend galt, kommt schnell in der breiten Masse an – das gilt insbesondere für das Social Media Marketing. Darum widmen wir diesem spannenden Bereich den ersten Teil unserer Beitragsreihe zu den Marketingtrends 2024. Wir erklären euch, welche Trends uns im Bereich Social Media erwarten und wie Marken und Agenturen sie für sich nutzen können. Außerdem werfen wir einen konkreten Blick auf die Relevanz der einzelnen Social-Media-Plattformen und – ohne geht’s heute einfach nicht mehr – natürlich auf die Rolle von künstlicher Intelligenz im Social Media Marketing.  

 

Soziale Medien sind allgegenwärtig und nahezu unverzichtbar in unserem Alltag geworden. Knapp die Hälfte aller Deutschen ist mindestens wöchentlich auf Social-Media-Plattformen unterwegs – unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar weit über 90 Prozent. Und es kommen immer neue Plattformen hinzu, zuletzt etwa die Kurznachrichten-App Threads von Meta, die seit Dezember 2023 in der EU verfügbar ist und die Lücke schließen möchte, die X (ehemals Twitter) seit der Übernahme des Unternehmens durch Elon Musk und den damit einhergehenden Problemen hinterlassen hat. Jede Plattform hat ihre ganz eigene Logik, so dass unterschiedliche Content-Formate zum Erfolg führen. Für Marken und Agenturen ist es unerlässlich, die verschiedenen Anforderungen genauestens zu verstehen und auf Qualität statt Quantität zu setzen – sich also auf die Plattformen zu fokussieren, die für ihre Zielgruppe wirklich relevant sind, statt auf allen Hochzeiten zu tanzen.   


Social-Media-Plattformen: Was kommt, was bleibt, was geht? 

 

Die Nutzungsgewohnheiten 2023 lassen bereits erkennen, welche Plattformen auch im neuen Jahr die Nase vorn haben werden: Die meistgenutzten Social-Media-Kanäle bleiben wohl auch 2024 LinkedIn, Instagram und in einigen Zielgruppen nach wie vor Facebook. LinkedIn, das mittlerweile über 20 Mio. Nutzer im DACH-Raum und 850 Mio. Nutzer weltweit zählt, bleibt natürlich weiterhin vorrangig ein Business-Netzwerk – es zeigt sich jedoch mittlerweile immer häufiger, dass Nutzer:innen das Netzwerk auch für (semi)privaten Content nutzen. Auf Instagram und Facebook lassen sich mit cleverer Zielgruppenansprache nach wie vor große Reichweiten und ein hohes Engagement erreichen. Beliebte Formate bleiben Stories, Reels und Livestreams, aber auch die passgenaue Ansprache von Nutzer:innen zum Beispiel über die noch verhältnismäßig neuen Channels. Doch ganz egal, welches Format man wählt – eines gilt insbesondere in der Zielgruppe Gen Z immer: Ehrlichkeit und Authentizität sind Trumpf.  

 

In der Riege der Social-Media-Plattformen oftmals vergessen wird WhatsApp. Die App, die bisher vorrangig als Messenger-Dienst bekannt ist, wird jedoch unserer Meinung nach auch zunehmende Bedeutung für Unternehmen erlangen. Aufgrund noch bestehender Datenschutzproblematiken wird WhatsApp aktuell noch nicht von vielen Unternehmen genutzt. Diejenigen, die bereits Mittel und Wege gefunden haben, setzen es jedoch äußerst erfolgreich ein – und weitere werden folgen. Unsere Einschätzung lautet daher: Dem WhatsApp Marketing könnte die Zukunft gehören.  

 

Im Bereich Video-Content werden sich weiterhin YouTube und insbesondere TikTok behaupten, da Videos – auch längere mit ausgefeiltem Storytelling – sich anhaltender Beliebtheit erfreuen und mit Authentizität punkten. Experimentierfreudige Kanäle werden belohnt – Unternehmen sollten also aktiv Neuerungen ausprobieren und ihre Formate anhand des Feedbacks ihrer Community weiterentwickeln.  

 

Weiter voranschreiten dürfte 2024 hingegen der Relevanzverlust von X, ehemals Twitter. Seit der Übernahme des Unternehmens durch Elon Musk und vieler damit einhergehender Veränderungen der Plattform haben sich bereits zahlreiche Unternehmen von diesem Kanal distanziert. Mit Mastodon, Bluesky und Threads bringen sich bereits mögliche »Nachfolger« im Bereich Kurznachrichtendienste in Position. 

 

KI meets Social: Neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen 

 

KI-Tools versprechen im Bereich Social Media eine deutliche Arbeitserleichterung. Textbasierte Anwendungen wie ChatGPT können bei Eingabe der richtigen Befehle (Prompts) etwa beim Brainstormen von Posting-Ideen unterstützen, aber auch Bildunterschriften, komplette Social-Media-Texte oder sogar ganze Redaktionspläne erstellen. Wer die Kunst des Promptings beherrscht, kann viel Zeit sparen und im Handumdrehen auf neue Ideen stoßen. Allzu unkritisch sollte man sich hier jedoch nicht bedienen, denn die Datenbanken, auf die die Systeme zurückgreifen, sind nicht tagesaktuell und können somit auch falsche Informationen liefern. Generell raten wir daher zu großer Sensibilität und einem gründlichen Fakten-Check bei der Nutzung von KI. 

 

Doch nicht nur bei der Content-Erstellung, sondern auch bei der Analyse helfen KI-Anwendungen. KI-gestützte Analysetools und Algorithmen sind zum Beispiel in der Lage, nützliche Aussagen darüber zu treffen, wie die Öffentlichkeit ein Unternehmen in den sozialen Medien wahrnimmt und welches Stimmungsbild vorherrscht. Dies ermöglicht es nicht nur, fein nachzujustieren und so das eigene Image gezielt zu beeinflussen, sondern ist auch ein hervorragendes Warnsystem bei sich anbahnenden Krisen und Shitstorms.  

 

Auf der Creator:innen-Ebene setzen einige Unternehmen bereits auf virtuelle Influencer:innen als passgenaue Markenbotschafter:innen. So können Avatare als fiktive Charaktere ganz nach den eigenen Wunschvorstellungen generiert werden – mit genau zur Marke passendem Verhalten. Um die neuen Werbegesichter ist ein regelrechter Hype entstanden, der jedoch zum Teil im Widerspruch zum Wunsch insbesondere jüngerer Zielgruppen nach mehr Authentizität und Glaubwürdigkeit steht. Hier bleiben wir daher gespannt, ob tatsächlich den virtuellen Influencer:innen die Zukunft gehört oder doch eher den Creator:innen aus Fleisch und Blut.  

 

Fazit 

 

Im Bereich Social Media gilt mal wieder: Alles ist in Bewegung! Sich als Unternehmen frühzeitig mit neuen Trends im Social Media Marketing zu beschäftigen, bietet einen klaren Wettbewerbsvorteil. Das heißt aber nicht, dass man auch jeden Trend tatsächlich mitmachen muss. Vielmehr gilt es, die eigenen Zielgruppen und ihre Bedürfnisse genau im Blick zu behalten und basierend darauf Plattformen und Formate auszuwählen. Was für den einen der WhatsApp-Newsletter ist, wird für den anderen also vielleicht die Kreation von virtuellen Influencer:innen sein. »One fits all« gilt bei Social Media nicht. 


Sucht ihr Unterstützung bei eurem Social Media Marketing? Gern behalten wir für euch die Trends im Blick. Schreibt uns einfach!

 

Übrigens: Nächste Woche geht’s weiter mit unserer kleinen Beitragsreihe »What’s hot in …«. Dann schauen wir uns die aktuellen Trends im Performance Marketing an! 

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