Netzwerk Universitätsmedizin
Ein gemeinsames Erscheinungsbild für ein komplexes Forschungsnetzwerk.

Netzwerk Universitätsmedizin: Viele Partner – ein übergreifendes Design
Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) vereint seit 2020 die klinische Forschung der deutschen Universitätsklinika – gegründet im Kontext der COVID-19-Pandemie, gewachsen zu einer Plattform für medizinische Forschung mit Breitenwirkung. Mit dem Einläuten der dritten Förderphase (NUM 3.0) war klar: Das Netzwerk braucht ein starkes, konsistentes Erscheinungsbild – als verbindende Klammer und identitätsstiftendes Element für eine heterogene Community.
Vom Workshop zur visuellen Identität
Gemeinsam mit dem NUM entwickelten wir ein Corporate Design, das weit mehr ist als nur ein Look. Es sollte Orientierung geben, Wiedererkennbarkeit schaffen – und gleichzeitig offen genug sein für die vielen Teilbereiche, Partner und Projekte.
In einem intensiven Prozess analysierten wir die Ausgangslage, führten einen ganztägigen Workshop mit Mitarbeiter:innen in Berlin durch, verarbeiteten Feedback aus der Community und entwickelten auf dieser Basis ein Designsystem mit Logo-Mechanik, Farbwelt, Typografie, Bildsprache und Tonalität. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Einbezug aller Beteiligten – von den Forschungsinfrastrukturen bis zu den lokalen Stabsstellen.
Struktur sichtbar machen
Zentrale Herausforderung war es, das Design auf eine komplexe Organisationsstruktur zu übertragen. Viele Plattformen des NUM hatten bereits eigene Logos. Unsere Lösung: Eine Logo-Mechanik, die sowohl Eigenständigkeit als auch Zugehörigkeit zum NUM abbildet – ergänzt durch eine einheitliche Farbpalette und die Endorsement-Zeile »Eine Infrastruktur im NUM«. Für neue Projekte wurde außerdem eine flexible Logo-Vorlage entwickelt, die nun im gesamten Netzwerk genutzt wird.
Dokumentiert. Anwendbar. Mitgenommen.
Das Ergebnis: Ein modulares Corporate Design, festgehalten in einem umfassenden Manual mit praktischen Vorlagen (Word, PPT, Office-Materialien, Social Media etc.). Und vor allem: eine Community, die mitgenommen wurde. Durch Transparenz, digitale Präsentationen und regelmäßigen Austausch wurde der Change-Prozess aktiv gestaltet – und positiv angenommen. Denn gutes Design ist nicht nur Gestaltung. Es ist Kommunikation. Und wenn beides zusammenkommt, entsteht ein Erscheinungsbild, das verbindet – so wie beim NUM.







