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Julia Schütze

Social Media Managerin

22/06/2020

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Social Media-Livestream: In 5 Schritten zum Live-Erlebnis

Livestreams erlebten besonders zu Corona-Hochzeiten einen Aufschwung. Getreu dem Motto »Zusammen ist man weniger allein« wurden Konzerte gestreamt, Diskussionen über Livestream geführt oder einfach mal wieder gequatscht — über große Entfernungen hinweg, direkt auf dem Screen der Nutzer.

Dass Livestreams aber nicht nur in Krisenzeiten ein relevantes Format sind, zeigen die weltweit heiß ersehnten Produktpräsentationen von Apple oder Live-Übertragungen von Konzerten in Kinosäle. Wie man über soziale Netzwerke in wenigen Schritten ein Live-Erlebnis startet, erklären wir euch hier:

Step 1: Welches Thema eignet sich für einen Livestream?

Der Livestream ist ein Format, das Postings, Storys und kurze Videos um eine wichtige Komponente ergänzt: Er findet in Echtzeit statt. Um dem gerecht zu werden, sollte das Thema für den Livestream so gewählt sein, dass es für den Nutzer sinnvoll ist, sich zur entsprechenden Zeit live vor einem Bildschirm einzufinden.

Folgende Anlässe bieten sich an: Produktlaunches, öffentlichkeitsrelevante Pressekonferenzen, Live-Konzerte, Eröffnungsreden, Vorträge etc. Die Liste könnte endlos fortgeführt werden.

Livestream für die Frauenkirche Dresden zur Präsentation des Musikprogramms 2020

Step 2: Welche Technik braucht es für einen Livestream?

Livestreams lassen sich unkompliziert über gängige Social Media-Kanäle wie Facebook, YouTube und Instagram veröffentlichen. Während für Instagram ein Smartphone ausreichend ist, bieten Facebook und YouTube die Möglichkeit, auch über einen Rechner live zu gehen. Egal ob Laptop oder Smartphone, wichtig ist in jedem Fall die Qualität des Livestreams. Das schönste Live-Konzert bietet den Nutzern keinen Mehrwert, wenn die Musiker nicht zu verstehen sind. Externe Mikrofone, Streaming-Kameras und Stative machen aus einer ruckeligen Achterbahnfahrt ein entspanntes Live-Vergnügen.

Nun: Das Smartphone ist gezückt. Wie teilt man seine Erlebnisse live?

Facebook: Über das Creator Studio kommt man über den Button »Live-Übertragung starten« zum Live Producer. Facebook bietet hier drei Möglichkeiten: Die Verwendung eines Stream-Schlüssels, die Verwendung der Kamera oder die Verwendung eines gekoppelten Encoders. Über das Smartphone startet der Livestream sogar noch einfacher. Über den Button »Beitrag erstellen« wird man direkt zum »Live gehen« geleitet.

Instagram: Über die Instagram-Kamera können Storys, Boomerangs und freihändige Videos aufgenommen werden. Auch Live-Videos werden darüber aufgenommen. Durch die Auswahl des Menüpunktes »Live« wird ein Livestream gestartet.

YouTube: Der Button »Erstellen« bietet nicht nur die Möglichkeit, Videos hochzuladen, sondern auch den Start eines Livestreams. Nachdem verschiedene Einstellungen zur Zielgruppe und dem Titelbild (Thumbnail) getroffen wurden, kann der Stream direkt gestartet oder vorgeplant werden.

Step 3: Wie erfahren Nutzer von meinem Livestream?

Ein wichtiger Punkt, um möglichst viele Menschen mit dem eigenen Livestream zu erreichen, ist die Ankündigung. Bei Facebook und YouTube kann der Livestream vorgeplant werden. Nutzer können sich darüber sogar eine Erinnerung anzeigen lassen. Auf Instagram bieten sich hingegen die Storys an, um auf den Livestream hinzuweisen.

In jedem Fall ist es wichtig, den Livestream pünktlich zur angegebenen Uhrzeit zu starten. Niemand wartet gern. 🙃

Live-Streams sorgen für einen direkten Draht zum Nutzer | © Simon Abrams

Step 4: Wie interagiere ich mit den Zuschauern?

Je nachdem, ob man selbst vor der Kamera sitzt oder ein Event begleitet, bietet es sich an, das Community Management während des Livestreams an eine andere Person zu übergeben. Häufig stellen die Zuschauer Fragen in den Kommentaren, auf die im besten Falle eingegangen werden sollte. Das schafft Nähe und Vertrauen und stärkt die Bindung zur Community. Fragen und Anregungen können entweder direkt im Livestream beantwortet werden oder aber über die Kommentarfunktion. Ein Livestream ist die authentischste Form, Inhalte über Social Media zu teilen, der Austausch mit den Zuschauern ist also nicht nur möglich, sondern äußerst erwünscht.

Step 5: Wie mache ich die Inhalte meines Livestreams dauerhaft?

Live-Sein bedeutet, in Echtzeit Inhalte zu teilen. In vielen Fällen sind diese aber auch nach dem eigentlichen Livestream relevant. Gute Nachrichten: Der Aufwand für den Stream ist keine vergebene Müh’. Der aufgenommene Livestream kann im Anschluss — auf Facebook und YouTube — als Videobeitrag gespeichert werden. Auf Instagram kann er als IGTV »konserviert« werden. So haben auch Nutzer, die zum jeweiligen Zeitpunkt nicht zusehen konnten, die Möglichkeit, die Inhalte nachträglich zu sehen.

Livestreams stehen für Nähe und Authentizität. Sie lassen die Community auch aus großen Entfernungen teilhaben.

Ihr seid auf der Suche nach professioneller Unterstützung für euer Live-Event? Wir helfen euch gern, damit ihr euch voll und ganz auf eure Präsentation, euren Produktlaunch, euer Konzert oder euren Vortrag konzentrieren könnt.

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